In der heutigen Zeit der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung ist es doch vielen Menschen wieder vermehrt ein Bedürfnis, das Ursprüngliche, Natürliche, Handgemachte in ihr Leben zurückzubringen. Selbst zu musizieren, sich mit dem Instrument und den Wesenheiten der Musik auseinander zu setzten, ist dafür ein ideales Feld.
Will man ein Instrument erlernen, braucht es, neben einem gewissen Durchhaltevermögen, zu allererst die Lust am spezifischen Klang des gewählten Instruments, einen guten Lehrer und ein Lehrwerk, das auf jeder Lernstufe Neues, Interessantes und den Anreiz zum Weiterlernen bietet und so nach und nach die Türen zum weiten Feld der Musik, zum ureigenen musikalischen Ausdruck öffnet.
Im Juli 2017 ist eine neue Akkordeonschule für Standardbass (SB) erschienen, die mit ihrem neuartigen methodischen Ansatz, wohldurchdachten Lerninhalten und vielen launigen Spielstücken die Basis für einen modernen, zeitgemäßen Akkordeonunterricht legt.
Die beiden Autoren, Christine Fischer-Fahs und Alexander Jekic sind beide äußerst erfolgreiche Akkordeonlehrer, die seit ihrem Studium am Hohner Konservatorium in Trossingen einer breiten Öffentlichkeit als Komponist, Juroren und Dozenten beim Deutschen Harmonika Verband bekannt sind.
Der Erfahrungsschatz von über 60 Jahren Lehrtätigkeit verbunden mit der Erkenntnis veränderten Lehr- und Lernverhaltens in heutiger Zeit, bildet die Grundlage für die neue AKKORDEONSCHULE, die auf nachhaltige Art und Weise frischen Wind ins Unterrichtsgeschehen bringt.
Das kennenlernen vielfältigster musikalischer Strömungen und Stile und die Entwicklung fundierter klanglicher und technischer Ausdrucksmöglichkeiten von Anfang an, machen die AKKORDEONSCHULE zu einem Lehrwerk, das zu jedem Zeitpunkt die Lust am Musizieren fördert, neugierig auf „mehr“ macht.
Dieser Artikel ist in der Verbandszeitschrift „Harmonika-Forum“ des Harmonika-Verbandes Österreichs erschienen. (Heft 82, Oktober 2017)